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LinkedIn -

Der B2B Marketing-Kanal.

Soziale Netzwerke müssen vor allem eines sein: sozial. Und genau in diesem Faktor lässt LinkedIn die direkte Konkurrenz in den vergangenen Monaten ziemlich blass aussehen. Dank einiger taktischen Neuerungen und einem modernen Design kommt das Netzwerk mittlerweile auf über 690 Millionen Nutzer*innen. Eine beeindruckende Zahl für ein Netzwerk, das sich ausschließlich auf geschäftliche Kontakte bezieht. Mit dieser lässt sich wohl auch die Statistik erklären, dass hier mittlerweile die meisten B2B-Leads aus allen sozialen Medien generiert werden. So steht LinkedIn mittlerweile ziemlich synonym für digitales Netzwerken zwischen Fach- und Führungskräften.

Marketing-Kanal LinkedIn

Privates bleibt so fein getrennt zum Geschäftlichen, so dass sich die Nutzer*innen bei LinkedIn ziemlich ordentlich herausputzen. Wie wichtig dieses Tool den User*innen mittlerweile ist, wissen die Macher*innen von LinkedIn natürlich ganz genau und bieten daher diverse spannende Features an, die sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen eine große Spielwiese bieten. Kein Wunder also, dass der blaue Kasten mit dem ‚in‘ mittlerweile immer mehr Websites ziert.

Worum geht’s hier überhaupt?

Bei einer so großen aktiven Community will natürlich jede*r den eigenen Namen ins Gespräch bringen. Aber wo viele potentielle Geschäftspartner*innen sind, ist die Konkurrenz auch weit vom Land der Träume entfernt. Für den Auftritt im Rampenlicht erwartet auch LinkedIn eine gewitzte Content-Strategie von euch. Und für die gibt’s natürlich mal wieder ein ganz eigenes Regelwerk. Wie vor jedem großen Projekt gilt es aber erstmal, die eigenen Ziele zu definieren. Was erhofft ihr euch überhaupt von eurem LinkedIn-Auftritt? Mit diesem Prinzip im Blick geht’s dann ans Eingemachte.

Der LinkedIn-Knigge

 Ob Unternehmen oder Privatperson – viele Schritte gleichen sich bei LinkedIn prinzipiell. Einzig einige Angaben, die für ein Geschäftskonto nötig sind, bleiben Arbeitnehmer*innen erspart. Die Erstellung eines Accounts steht aber bei beiden an erster Stelle. Und der soll natürlich professioneller wirken als euer Jahrbuch-Eintrag. Bedeutet bei LinkedIn: Knackige Beschreibung, schönes Profilbild mit passendem Banner – und am besten noch ein energetischer Slogan. Gar nicht so einfach wie es klingt!

Damit Leute dann aber auch auf diesen aufmerksam werden, gilt es, die Content-Maschinerie anzuwerfen. Euer knallhartes Work-Out aus anderen Netzwerken zahlt sich in vielerlei Hinsicht auch bei LinkedIn aus: Texte gestaltet ihr lieber zu kurz als zu lang, eure Beiträge sind stets relevant und erscheinen regelmäßig, Hashtags können weise eingesetzt die ganz große Reichweite bringen, ein Call to Action ist gerade bei der sehr aktiven Community lohnenswert.

Mehr als stumpfes Posting

Gerade bei LinkedIn punktet ihr außerdem damit, Content aus Eigenproduktion mit solchen von anderen Seiten zu vermischen. Schaut mal her, ich bin ausgezeichnet vernetzt! Am besten taggt ihr fleißig die erwähnten Seiten. Auch in Punkto Format ist Abwechslung gern gesehen, textlastige Posts glänzen neben Bildern, Videos und Interviews besonders. Durch die Fixierung auf ein Fachpublikum könnt ihr die Live-Funktion in spezifischer gestalten als auf anderen Seiten und mit eurer Expertise punkten, indem ihr die Interaktionsmöglichkeit nutzt. Interaktion ist überhaupt das A&O für den Algorithmus des Netzwerks. Aus diesem Zweck rufen viele Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen auf, selbst aktiv zu werden, aber eben auch den Content der eigenen Firma zu supporten. Jeder Like, jedes Share könnte schließlich einen wichtigen neuen Kontakt an Land ziehen. 

Als besonderes Schmankerl bietet euch LinkedIn die Möglichkeit, Showcase-Seiten zu erstellen. Diese Fokusseiten heben einzelne Bereiche eures Unternehmens hervor, so dass sich eure Follower*innen aussuchen können, welchem bestimmten Sektor eures Unternehmens sie folgen wollen. Bis zu zehn solcher Seiten könnt ihr für euer Unternehmen erstellen und so allen Abteilungen ihre würdige Bühne ermöglichen.

Netzwerken wie die Profis

Gerade aktuell, aber auch in Zeiten ohne Lockdown wird digitales Netzwerken immer wichtiger. Als Bundesliga-Vereine des Business-Sektors gelten längst die LinkedIn-Gruppen dank ihrer angeregten Diskussions- und Interaktionskultur. Sucht euch also über den Keyword-Finder die Gruppen aus, die zu eurer Branche passen und legt los. Obwohl wir uns natürlich alle im Klaren sind, dass hier mehr Honig um Mäuler geschmiert wird als Winnie Pooh in allen Büchern isst, lohnt sich eine aktive Teilnahme in solchen Gruppen immens. Vor allem dann, wenn eure Beiträge eine gewisse Vordenkerstellung oder zumindest eine Relevanz versprechen. Zu viel offensichtliche Eigenwerbung solltet ihr hingegen lieber vermeiden. Oder nehmt es doch einfach selbst in die Hand und erstellt eine eigene Gruppe für eure Nische – als Initiator*innen erhaltet ihr automatisch ein proaktives und gemeinschaftliches Image.

LinkedIn macht’s euch leicht

Welcher Content in welcher Gruppe wie ankommt, könnt ihr übrigens ganz übersichtlich in den Gruppenstatistiken im Analytics Dashboard beobachten. Ein derart gezieltes Targeting ermöglicht euch LinkedIn aber tatsächlich nicht nur an dieser Stelle, denn LinkedIn-Analytics trumpft als sorgfältiges und detailliertes Analyse-Tool für all eure Bedarfe. Ihr könnt mit dem LinkedIn-Pixel, den ihr im Quellcode eurer Website integriert beispielsweise genau nachverfolgen, welche Besucher*innen von LinkedIn auf euch stoßen und ob diese dann eventuell sogar eins eurer Angebote in Anspruch nehmen. Retargeting- und Conversion-Tracking wie es sein sollte!

Maßgeschneiderte Werbung 

Bei einer so großen Community lohnt sich natürlich auch eine Anzeigen-Schaltung immens. Die könnt ihr auf ganz unterschiedliche Weise schalten. Zum einen gibt es die Dynamic Ads, die spezielle Spotlights für eure Follower*innen erstellen. Zum anderen landet ihr mit Sponsored InMails diversen Postfächern eurer Zielgruppe – besonders effektiv, wenn ihr auf der Suche nach neuen Mitarbeiter*innen seid. Aber auch eine klassische Text-Anzeige, die rechts neben dem Newsfeed erscheint, steht euch zur Verfügung. 

Als modernes, vielfältiges und vor allem interaktives Netzwerk hat sich LinkedIn seinen Platz neben den Big Playern der Social-Media-Welt also definitiv verdient. Seinem Ruf macht es dank diverser spannender Tools zudem alle Ehre. Falls auf eurer Website bis jetzt noch keine Verlinkung zu LinkedIn zu sehen ist – aktuell ist die beste Zeit, das noch zu ändern!