Das WAS ist WAS: Marketing Lexikon

Euer Navi durch
den Marketing-Dschungel

Mit unserem Buzzword-Lexikon werden eure Fragezeichen zu richtigen Aha-Momenten, versprochen! Wenn also im nächsten Pitch wieder mit Marketing-Fremdworten um sich geschmissen wird, könnt ihr endlich mal mitdiskutieren.

A

Klingt nicht sonderlich positiv, ist aber ein wichtiges Merkmal zur kontinuierlichen Bewertung des eigenen Internet-Auftritts: die Absprungrate. Sie bezeichnet den Anteil an Besucher:innen einer Website, die ohne einen weiteren Klick wieder in den Weiten des Netzes verschwinden. 

Im besten Fall möchte man diese natürlich möglichst gering halten, denn das bedeutet, dass die Personen bei euch genau das gefunden haben, was sie gesucht haben. Doch keine Sorge bei hohen Zahlen – Absprungraten bis 60% gelten als normal. Außerdem ist es bis heute nicht geklärt, inwiefern die Absprungrate die Platzierung in Suchmaschinen beeinflusst. Doch natürlich kann hochwertiger Content oder gar eine grundlegende Neustrukturierung der Website ein gutes Gegenmittel gegen eine immens hohe Absprungrate sein

Hier müsst ihr nicht eure Kenntnisse des Alphabets unter Beweis stellen, sondern Marketing-Varianten miteinander vergleichen. A und B stehen in diesem Fall zum Beispiel für zwei grundlegend verschiedene Design-Konzepte einer Homepage. In einem Experiment bekommen Besucher*innen immer eine von zwei Versionen der Seite angezeigt. Anhand der Verweildauer, Klicks oder anschließenden Kaufentscheidungen – kurz der Performance – können Marketeers so wichtige Einblicke erhalten, welche der beiden Varianten die passendere ist.

 

Mit diesem Prinzip wird vor allem im Bereich Online-Marketing gearbeitet, zum Beispiel auch mit Social-Ads. Zwei verschiedene Werbekampagnen laufen parallel und zeigen anhand der Ergebnisse auf, auf welches Pferd ein Unternehmen im besten Fall setzen sollte.

Im Prinzip sind Affiliate-Marketeers die digitale Version von Staubsaugerverkäufer:innen. Denn auch hier handelt es sich um ein ganz klassisches Provisionsgeschäft, bei dem externe Ansprechpartner:innen Werbung für ein Unternehmen und seine Produkte machen. 

 

Besonders im Bereich von kommerziellen Blogs oder natürlich auch im Bereich Social Media werden dafür Affiliate-Links gesetzt, über die Besucher:innen Zugriff auf die gewünschten Produkte oder Dienstleistungen erhalten. Die Anbieter von diesen Affiliate-Partnerpogrammen wiederum erhalten in einer Übersicht Aufschluss darüber, welche Klicks auf Produkte durch welche Seiten generiert wurden und zahlen den entsprechenden Partner:innen eine Provision, entweder pro Klick oder pro Verkauf oder Conversion. So kann man Marketing auslagern und sich durch etablierte Persönlichkeiten oder Foren empfehlen lassen.

Mit der längst etablierten AIDA-Formel werden nicht etwa die sieben Weltmeere durch segelt, wohl aber das Verständnis für Kund:innen generiert. Mal wieder handelt es sich dabei um ein internationales Prinzip und basiert als Akronym auf den englischen Begriffen

 

A Attention -> Aufmerksamkeit
I  Interest     -> Interesse
D Desire      -> Verlangen
A Action      -> Handlung

 

Dabei ist diese Formel für ganz grundlegende Entscheidungen im Marketing ganz essentiell. Denn logischerweise beginnt erst im Abschnitt “Action” der lukrative Teil der Maßnahmen. Die Zielgruppe dorthin zu bekommen, ist aber gar nicht so einfach. 


Am Beispiel eines Plattenspielers können wir das Prinzip aber anschaulich nachzeichnen. Personen, die vielleicht aktuell gar nicht absehen, sich einen Plattenspieler zu bestellen, müssen in irgendeiner Form aufmerksam auf dieses Produkt werden. Das geschieht zum Beispiel durch Werbung, die die Vorteile eines Plattenspielers im Vergleich zu einem Streaming-Anbieter verdeutlicht. Sobald diese Aufmerksamkeit da ist, interessieren sich Personen konkreter für einen Plattenspieler und springen eher auf tiefergehende Informationen an. Sobald ein bestimmtes Verlangen aus den dafür eingesetzten Werbemitteln entsteht, ist der Weg zur Handlung vor allem mit überzeugenden Argumenten wie hoher Qualität oder kurzzeitigen Angeboten nicht mehr weit. Je nach Abschnitt, an dem euer Unternehmen noch nachhelfen muss, gelten also grundsätzlich ganz unterschiedliche Arten des Marketing. Meist sollten sie aber kontinuierlich parallel verlaufen.

B

Mit dem Business to Business-Marketing sind all jene Unternehmen angesprochen, die auf deren Geschäftsmodell auf der Verbindung mit anderen Unternehmen beruht. Dabei geschieht dies in ganz unterschiedlichen Branchen, etwa wenn Agenturen ihre Leistungen an andere Firmen anbieten, Industriegüter wie Beton oder Stahl an große Projekte verkauf werden oder Steuerberater:innen explizit in der Unternehmensberatung ansetzen. Logischerweise geht man an diese Art von Geschäft mit ganz anderen Marketing-Maßnahmen heran als im klassischen Verkauf an eine Kundschaft. 


Zum einen ist eine erfolgreiche Transaktion nach einer Werbestrategie in einen Verkauf deutlich schwieriger, alleine auf Grund der deutlich kleineren Zielgruppe, aber auch da B2B-Kund:innen nur selten impulsiv oder emotional handeln. Andererseits ist jedoch eine erfolgreiche Conversion (verlinken?) am Ende auch deutlich lukrativer, da es sich meist um langfristige und kostspielige Partnerschaften handelt. Gerade wegen dieser dauerhaften Zusammenarbeit spielt aber auch eine persönliche Vertrauensbasis eine besondere Rolle. Mit Personen oder Unternehmen, die grund auf unsympathisch auftreten, will man schließlich nur ungerne Hunderte Stunden in gemeinsamen Meetings verbringen.

Im starken Kontrast zum B2B-Marketing (verlinken) ist beim B2C-Geschäft das Verhältnis zwischen Kund:innen und Unternehmen klar hierarchisch. B2C, also Business 2 Costumer setzt dies voraus, denn die Zielgruppe besteht ganz allgemein gefasst hauptsächlich aus Privatpersonen. Beispiele hierfür sind Dienstleister wie Frisörsalons oder Fotostudios, aber auch Produktanbieter wie Möbelhersteller oder Bäckereien. Genau deswegen setzen diese Unternehmen im Bereich Marketing auch vor allem auf die emotionale Ebene ihrer Zielgruppe, denn anders als eine Firma entscheiden Einzelpersonen meist aus dem Bauch heraus.

 

Das klassische Prinzip “Hab ich gesehen, will ich haben” verläuft bei B2C-Geschäften also meist deutlich schneller. Wer erst einmal ein Interesse oder Verlangen geweckt hat, greift bei einem Produkt oder einer Dienstleistung für den Privatgebrauch alleine aus Kostengründen schon schneller zu als die CEOs der Großunternehmen. Allerdings herrscht hier auch ein deutlich größerer Konkurrenzkampf, der eine Generierung von Stammkund:innen erschwert. Das eigene Angebot muss sich also kontinuierlich mit denen der Mitbewerber:innen messen und darf sich keine Verschnaufpause gönnen.

C

Conversions ist das rote X auf der Online-Marketing-Schatzkarte. Genau dort wollt ihr eure Zielgruppe nämlich mit einer bestimmten Maßnahme hinbekommen. Je nachdem, an welcher Stelle ihr ansetzt, können das zum Beispiel Anmeldungen für Newsletter oder tatsächliche Kaufentscheidungen sein. Eine Conversion ist also, wenn eine Person das tut, worauf euer Marketing abzielt. 


Aus diesem Prinzip lässt sich eine Conversion Rate ableiten. Diese setzt die abgeschlossenen Transaktionen in ein Verhältnis zu den Impressionen und kann so einen Erfolgsparameter darstellen. Wenn sich nur ein Bruchteil der Besucher:innen tatsächlich für euer Produkt, euren Newsletter oder eure Dienstleistung entscheidet, kann das als Zeichen gesehen werden, die Marketing-Maßnahme noch weiter anzupassen. Kurz gesagt: Je höher die Conversion-Rate, umso lukrativer euer Geschäftsmodell.

Was denkt ihr: Wie wird eigentlich hinter eurem Rücken über euer Unternehmen gesprochen? Was auch immer dabei rauskommt: Es hängt maßgeblich mit der Umsetzung eurer Corporate Identity zusammen. Diese umfasst eure Unternehmenswerte, euer Erscheinungsbild – online und analog -, eure Arbeitsstrukturen, euren USP und all das, was euch eben ausmacht. Teilweise müssen diese überhaupt erst konkret festgelegt und im nächsten Schritt auch nach außen kommuniziert werden. Am Ende soll eure Unverwechselbarkeit im Rahmen eurer Unternehmensidentität zu einer authentischen und positiven Wahrnehmung verhelfen. 

 

Damit ist euer Auftreten nach außen nicht nur für potentielle Partner:innen, sondern auch für die Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen essentiell. Wer will schon gerne in oder mit einem Unternehmen arbeiten, über das nur negativ getuschelt wird?

Aus diesem Prinzip lässt sich eine Conversion Rate ableiten. Diese setzt die abgeschlossenen Transaktionen in ein Verhältnis zu den Impressionen und kann so einen Erfolgsparameter darstellen. Wenn sich nur ein Bruchteil der Besucher:innen tatsächlich für euer Produkt, euren Newsletter oder eure Dienstleistung entscheidet, kann das als Zeichen gesehen werden, die Marketing-Maßnahme noch weiter anzupassen. Kurz gesagt: Je höher die Conversion-Rate, umso lukrativer euer Geschäftsmodell.

Ein Unternehmen braucht einen Wiedererkennungswert. Dafür ist das Corporate Design zuständig, das alle Maßnahmen für ein einheitliches Erscheinungsbild umfasst. Am offensichtlichsten fällt darunter vermutlich ein Logo, das die Unternehmenswerte widerspiegelt aber gleichzeitig auch simpel reproduzierbar ist. Aber auch andere visuelle Elemente wie eine wiederkehrende Schriftart oder ein einheitlicher Aufbau von Print- oder Online-Medien gehören zu den gängigen Gestaltungsmethoden.

 

Ein Corporate Design macht aus einem Unternehmen eine Marke. Denn binnen weniger Sekunden können Personen anhand kleiner aber gezielt eingesetzter Motive oder Elemente direkt erkennen, wer hier wieder die Finger im Spiel hatte.

Anders als bei klassischen Werbungen im Bereich Print oder TV sind Anzeigen im Online-Sektor noch leichter messbar. Ein wichtiger Indikator für den Erfolg einer Kampagne sind die AdClicks, die genau angeben, wie viele Personen tatsächlich mit einer Werbeanzeige, zum Beispiel in Form eines Banners, interagieren. 


Rein pragmatisch lässt sich aus dieser Klickrate auch ableiten, wie interessant die Anzeige auf die eigene Zielgruppe wirkt und an welchen Stellschrauben eventuell noch gedreht werden müsste. Berechnet wird die genaue Rate durch die Anzahl an Klicks auf ein Banner im Vergleich zu generellen Seitenaufrufen, also den so genannten Impressionen. Und genau diese Rate ist die Click-Through-Rate oder auch Klickrate.

D

Anders als die anderen. Das ist nicht nur im romantischen Bereich ein dicker Pluspunkt, sondern auch im Marketing. Wenn ihr dieses Alleinstellungsmerkmal eures Unernehmens in allen Werbemaßnahmen abbilden wollt, spricht man von der Differenzierungsstrategie.

E

Es gibt sie noch, diese Pionier:innen der digitalen Welt. Also die, die schon früh bei späteren Trends mitmachen, quasi die Hipster der Wirtschaft. Wenn ihr schon immer ein Gespür für die großen Hypes von morgen hattet, solltet ihr euch ganz bewusst als Early Adopter vermarkten. Denn wer würde nicht gerne mit denen zusammenarbeiten, die den Weg in die Zukunft bereiten?

Wer gerne die Gastgeber:innenrolle übernimmt, freut sich natürlich auch, wenn besonders viele Leute kommen – und im besten Falle noch im Nachgang von der Party schwärmen. Im Eventmarketing geht es genau darum, die richtigen Personen von deinem Event zu überzeugen und im Anschluss Appetit auf die nächste Runde zu machen.

F

Das Licht am Ende des Funnels – ihr habt es wahrscheinlich alle schon einmal gesehen. Und das vermutlich ohne es mitzubekommen! Unter dem Funnel verstehen Marketing-Freaks nämlich den gemeinsamen Weg einer Marke und seiner Zielgruppe. Basierend auf dem AIDA-Prinzip müssen die Kund:innen zunächst auf ein Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Danach geht es im besten Fall von Interesse zu Verlangen zur aktiven Kaufentscheidung. Wichtig: Um die Kund:innen nicht im Funnel zu verlieren, müssen an allen Stellen andere Maßnahmen greifen.

G

Alle wollen ihn, nicht jede:r bekommt ihn: den glorreichen Gewinn. Als signifikantes Anzeichen eines erfolgreichen Unternehmens schmücken sich viele besonders gerne mit den Federn ihrer Gewinn-Erträge. Zieht man also den erwirtschafteten Beträge die aufgebrachten Leistungen ab, steht am Ende die Zahl, auf die es ankommt. Ganz so einfach ist es aber natürlich nicht immer, denn der Erfolg eines Unternehmens geht über die kalten Fakten hinaus.

H

Vor ein paar Jahren noch ein absolutes Nischenthema, mittlerweile selbst vielen Personen aus der Generation Schreibmaschine geläufig: Hashtags bestimmen unsere Navigation in sozialen Netzwerken immens. So versieht man seine eigenen Beiträge mit der Raute und dem passenden Begriff, um thematische oder auch gesellschaftliche Zugehörigkeiten zu bestimmen. Neben der großen Bedeutung für die pure Selbstvermarktung spielen Hashtags auch in politischen Diskursen eine immer größere Rolle, wie die aktivistischen Strömungen wie #metoo oder #blacklivesmatter weltweit bewiesen haben.

I

Wie viele Leute haben euch wohl heute auf dem Weg zur Arbeit auf der Straße gesehen? Solltet ihr auf die Idee kommen, das einmal nachzumessen, würdet ihr eure Impressionen kennen. Viele kennen das Wort vielleicht von Social Media, aber auch bei Suchmaschinen oder Websites spielt es eine tragende Rolle. Unter Impressionen versteht man also die Anzahl der Nutzer:innen, die eure Website, Anzeige oder euren Kanal gesehen haben.


Somit werden die Impressionen auch immer wieder als feste Größe herangezogen, um weitere Zahlen abzulesen, zum Beispiel wie viele dieser Personen auch wirklich eine Transaktion dank dieser Anzeige durchgeführt haben (siehe Conversion). Mit Hilfe von gesponserten Inhalten kann man die Reichweite erweitern, aber auch mit Hilfe von bewusst eingesetztem organischem Wachstum können Impressionen erhöht werden.

J

“Oh, da ist ihre Mail wohl im Spam-Ordner gelandet.” Das Dilemma mit nie angekommenen E-Mails kennt wohl jeder Büromensch zur Genüge. Damit ihre wichtigen geschäftlichen Mails wie auch Newsletter nicht genau dort versauern, müssen bestimmte Parameter beachtet werden.

K

Keywords sind die Hashtags der digitalen Welt außerhalb von Social Media. Denn sie meinen genau die Begriffe, für die ihr gefunden werden wollt. Als Kernelement einer funktionierenden SEO helfen sie Autoverkäufer Otto aus Bochum-Gerthe dabei, dass beim Googlen der Worte “Autos Ruhrgebiet” seine Adresse als erstes erscheint. Natürlich müssen für diesen Zweck erst einmal die passenden Keywords gefunden und auch mit hochwertigem Content unterfüttert werden. Denn wie immer im Netz gilt auch hier: Die Konkurrenz schläft nicht und schnappt einem gerne die vorderen Ränge bei Suchmaschinen weg. Eine gezielte Keyword-Recherche lohnt sich deswegen auf jeden Fall.

Unter KPIs versteht man Key Performance Indicators, auf deutsch also Indikatoren einer Leistung. Mit Hilfe verschiedener Parameter geben diese einen Überblick darüber, wie erfolgreich eine Maßnahme umgesetzt wurde. Je nach Branche und Marketingmaßnahme können dafür natürlich ganz unterschiedliche Indikatoren herangezogen werden. In der Industrie sind das zum Beispiel festgelegte Ziele an produzierten Bauteilen, wirtschaftlich kann es aber auch in Form eines angestrebten Umsatzes angegeben werden oder im Social-Media-Bereich mit einer gewissen Reichweite.

L

Die Lieblingstante war doch immer die, die immer die leckersten Süßigkeiten dabei hatte, oder? Genauso wie die tollen Familienmitglieder ihre favorisierten Kinder locken auch Unternehmen ihre Kund:innen in eine nie enden wollende Sympathie. Und erst aus dieser entsteht wahre Treue. Wer also Produkte oder Dienstleistungen anbietet, die man im besten Falle mehrmals kaufen möchte, sollte versuchen, aus einstiegen Interessierten wahre Stammkund:innen zu generieren. Dabei helfen vor allem Rabattaktionen, aber auch vermeintlich individuelle Aufmerksamkeiten zu Geburtstagen oder ganz stumpf: die persönliche Anrede in Mails. Gewusst wie werden so auch eure Unternehmen zu den Lieblingstanten eurer Branche.

M

Der Elefant im Raum hat auch eine wichtige Frage: Was ist denn überhaupt Marketing? Darunter fällt die Gesamtheit der Aktivitäten, die ein Unternehmen anwendet, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen auf dem Markt anzubieten. Dabei müssen Marketeers die Interessen der Zielgruppe kontinuierlich im Blick behalten und passend zu diesen die richtigen Maßnahmen einsetzen. Anders als gesellschaftlich verbreitet überschreitet das Marketing aber längst die klassische Werbung. Hingegen orientieren sich die Stellschrauben des Marketing vor allem auf die Bereiche der vier Ps.

N

Längst out, diese nervigen Newsletter. Das stimmt tatsächlich überhaupt nicht, denn die guten alten digitalen Briefe sind immer noch wahre Leadmagneten. Erfahrt mehr zu dem Thema in unserem Whitepaper “Marketing”.

O

Um die eigene Website erfolgreicher in den Suchmaschinen zu platzieren, wurde die Offpage-Optimierung lange Zeit als wichtiges Instrument genutzt. Darunter waren jene Maßnahmen gemeint, die außerhalb der eigenen Seite stattfanden. Insbesondere Verlinkungen oder Erwähnungen auf anderen Seiten führten vor einigen Jahren nämlich noch zu deutlich besseren Rankings bei Google & co. 


Allerdings wird der Stellenwert der Offpage-Optimierung für die SEO mittlerweile vielerorts angezweifelt. Denn nachdem sich viele Websites ihre Cross-Verlinkungen über Datenbanken für das kleine Geld im großen Stile an Land holten, geht der Algorithmus von Google vermutlich seit den Updates Panda und Penguin in eine andere Richtung. Seitdem erfasst die Suchmaschine nämlich auch die Qualität der Verlinkungen und Erwähnungen, so dass eine reine Quantität nicht mehr ausreicht. Kurz gefasst: Lieber von wenigen hochwertigen Partner:innen in passenden Artikeln erwähnt werden als bei Hunderten Fake-Websites.

P

Für euer Produkt oder eure Dienstleistung gibt es schon eine Zielgruppe, die es jetzt von der Konkurrenz zu locken geht? Werdet selbst zum Rattenfänger von Hameln und erarbeitet eure Strategie im Rahmen des Pull-Marketings. ‘Pull’ als englisches Wort für ziehen geht auf potentielle Kund:innen ein, die bereits ein Interesse für etwas verspüren. Mit gezielten Angeboten, die im besten Fall noch die Besonderheit eures Produkts hervorheben, könnt ihr euch so einen Namen in der Branche machen. Ein gutes Beispiel für das Pull-Marketing ist die Eröffnung einer neuen Pizzeria – das Prinzip ist bekannt, die Zielgruppe hat Appetit – und eure aber eben besonders nachhaltig und regional produziert.

Bisher hat noch niemand von eurem tollen neuen Produkt gehört oder zumindest ist der Kaufanreiz eher gering? Dann müsst ihr Sichtbarkeit schaffen, ganz im Sinne des Push-Marketings. Und drücken – was Push auf englisch bedeutet – wollt ihr eure Zielgruppe natürlich in eure Richtung. Durch geschickt platzierte Werbung erschließt ihr euch so im besten Fall einen Kreis an Neukund:innen, die euch ab jetzt auf dem Schirm haben. Im Push-Marketing werden vor allem Innovationen oder Neuheiten angeboten.

Q

Unter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich ein Mensch, der euch seine Kontaktdaten anvertraut. Wenn ihr durch geschickte Marketing-Maßnahmen wie Newsletter, Gutscheine oder herunterladbare Gratis-Inhalte an die (Mail-)Adressen und sonstigen Informationen eurer Zielgruppe kommt, stehen euch ganz neue Marketingmaßnahmen zur Verfügung. Denn dann ist es eure Aufgabe, diese Leads mit den richtigen Hebeln zu Kund:innen zu verwandeln.

R

Eines der Worte, für das es prinzipiell gar keiner Erklärung bedarf, doch alleine auf Grund der immensen Wichtigkeit im Bereich Marketing nicht fehlen darf. Unter der Reichweite versteht man die Anzahl an Personen, die ihr mit einer bestimmten Maßnahme erreicht. Im klassischen Print-Marketing sind das beispielsweise die Abonnent:innen einer Zeitung, im TV bezieht sich die Reichweite hingegen auf den Marktanteil des Senders am jeweiligen Abend. 


Besonders online gewinnt die Reichweite eine immer zentralere Bedeutung, ermöglichen die neuen Instrumente vor allem im Sektor Social Media eine extrem detaillierte Aufschlüsselung der aktuellen Reichweite. Da hilft zum Beispiel ein Blick auf die Impressionen! Und je höher die Reichweite, desto mehr Menschen hören von euch. Dann muss aber noch die Conversion stimmen…

Man kennt’s – da ruft man eine Website am Handy auf und schon ist alles maßlos verschoben und absolut nicht bedienbar. Gerade heutzutage ist das natürlich ein absolutes No-Go. Als Website-Bauer:in sollte man deswegen einen klaren Fokus auf das responsive Design haben. Dieses sorgt nämlich dafür, dass die Seite überall super aussieht, also auch auf Tablets, Smartphones oder anderen Endgeräten.

Alte Marketing-Hasen schwören auf ihre ROI. Denn so viel Spaß Marketing auch manchmal macht, am Ende kommt es ja doch auch immer aufs Geld an. Unter dem Return on Investment versteht man die Kapitalrentabilität und somit das Verhältnis zwischen eingesetztem Kapital und dem Ergebnis. Grundsätzlich macht der ROI also den Anteil des Gewinns am Gesamtumsatz aus. Je höher der ROI, umso wirtschaftlicher ein Unternehmen!

S

Kaum drauf geklickt, schon wieder zurück auf die anderen Suchergebnisse. Google ist nicht doof und merkt sich das Verhalten der User:innen ziemlich genau. Je länger Personen nämlich auf einer Seite bleiben, umso ansprechender scheint sie auch zu sein. Ergo: Mehr Leute sollten die Website in den vorderen Rängen der Suchanfragen finden. Umgekehrt rutschen Seiten aber eben auch schnell nach unten, wenn Personen Seiten schnell verlassen. 

 

Doch nicht nur aus dem Grund der positiven Wirkung auf die Suchmaschinen-Positionierung ist die Seitenverweildauer ein wichtiges Instrument. Natürlich könnt ihr euch auch selbst fragen, warum Nutzer:innen einige Unterseiten nur so kurz abrufen und diesem negativen Effekt mit einer Überarbeitung eures Auftretens oder Contents entgegenwirken.

Search Engine Advertising, zu deutsch Suchmaschinen Anzeigen, tun genau das, was sie versprechen: Anzeigenschaltung bei Suchmaschinen schalten eben. Denn wer googlet, schaut nur selten auf Seite 2 – geschweige denn auf die darauffolgenden. Mit einer bezahlten Anzeige könnt ihr eure Website, Produkte oder Dienstleistungen geschickt ganz nach oben schmuggeln. Dafür müsst ihr natürlich zum einen die richtigen Keywords kennen, zum anderen aber dann auch ein ansprechendes Angebot vorbereiten. Wenn all diese Faktoren stimmen, kann SEA eine ziemlich wirkungsvolle Methode sein, um Kundschaft direkt bei Google & co zu gewinnen.

Die SEO – Search Engine Optimization – heißt im deutschen Suchmaschinenoptimierung. Hier könnt ihr mit kleinen und großen Kniffs daran arbeiten, auf welchem Platz der Rangliste einer bestimmten Suchanfrage eure Seite angezeigt wird. Anders als bei der SEA könnt ihr hier abgesehen von der Arbeitszeit komplett kostenlos auf die ersten Seiten preschen. 


Allerdings bedeutet eine wirklich gelungene SEO kontinuierliche Arbeit. Ihr müsst nach den richtigen Keywords Ausschau halten, immer wieder aktuellen Content produzieren und eventuell auch an der Offpage-Optimierung arbeiten. So kleinteilig das manchmal auch erscheinen mag, kann eine SEO-Strategie euch aber sogar zu weiteren Projekten oder Unterseiten eurer Website inspirieren. Vernachlässigen solltet ihr sie also definitiv nicht. Außer ihr fühlt euch auf Seite 99 wohl.

T

Malt ein Phantombild eurer Zielgruppe und hängt es euch über euren Arbeitsplatz. Denn jede eurer anstehenden Marketing-Maßnahmen sollten genau auf dieses Bild abzielen. Fragt euch, mit welchem Fuß diese potentiellen Kund:innen morgens aufstehen, welchen Film sie gerade im Kino schauen würden und wo sie am liebsten Brötchen holen. Erst wenn ihr euch so in sie hineinversetzt hat, könnt ihr euer Targeting angehen.

 

Denn das bezeichnet genau diese Ausrichtung auf die Zielgruppe im Online-Sektor. Wenn ihr eine Anzeige bei Social Media schaltet, könnt ihr zum Beispiel die Altersgruppe oder bestimmte Vorlieben angeben. Nur Personen, die diese Parameter erfüllen, bekommen eure Anzeige auch zu sehen. So ist der Streuverlust recht gering, aber erst wenn euer Targeting auf dem richtigen Phantombild basiert, erreicht es auch die Leute, die sich wirklich für eure Anzeige interessieren. Ohne Targeting verlaufen Kampagnen in den Weiten der Online-Welt nämlich ziemlich schnell ins Leere.

U

Was habt ihr früher im Freundebuch immer als euer besonderes Merkmal aufgeschrieben? Heutzutage hieße das wohl USP, denn die Unique Selling Proposition steht genau für diese einmalige Eigenschaft. Sie macht aber im Marketing-Sprech vor allem Unternehmen und ihre Produkte oder Dienstleistungen einzigartig. Wenn ihr über eure Firma nachdenkt und selbst nicht darauf kommt, was dieser USP bei euch eigentlich ist, habt ihr ein Problem. Denn wenn ihr den schon nicht kennt, wieso sollten sich dann Kund:innen und Partner:innen für euch entscheiden? Eben! Sobald aber einer gefunden wurde, ist es die Aufgabe des Marketing, diesen über verschiedene Wege nach außen zu kommunizieren. Euer Markenzeichen ist schließlich euer Weg ins Herz der Kund:innen.

V

 

Ein wahrer Oldie unter den Marketingbegriffen ist das Konzept der vier Ps, die E. Jerome McCarthy schon 1960 entwickelte. So schnelllebig die Marketingwelt auch sein mag, das Prinzip findet bis heute großen Anklang. Kurz gesagt beschreiben sie die vier Hebel, mit denen Marketing betrieben werden kann. Diese P-Instrumente heißen aufgeschlüsselt:

 

  1. Product
  2. Price
  3. Place
  4. Promotion


Erst zusammen gesehen ergeben sie aber einen wirklichen Sinn. Bei jeder Marketing-Maßnahme muss darüber nachgedacht werden, welches Produkt zu welchem Preis über welchen Vertriebsweg in welcher Form vermarktet wird. Im besten Fall ergeben diese vier Begriffe so eine funktionale Symbiose, die schnell Ergebnisse fördert.

W

Mal wieder die Schulbank drücken ist im Zeitalter der nie enden wollenden Fortbildungen mittlerweile gang und gäbe. Beim Webinar, dem Seminar 2.0, spart ihr euch die lästigen Wege und das Schlafen in unbequemen Hotelzimmern und könnt euren Horizont ganz entspannt von zuhause aus erweitern. Für Branchen-Expert:innen interessant: Als Marketingkanäle im B2B-Bereich haben sich Webinare mittlerweile auch als vielversprechende Lead-Magneten etabliert.

X

Mit denen könnten die meisten Unternehmen wohl dicke Wälzer füllen. So ärgerlich das manchmal auch sein mag – fehlgeschlagene Strategien, verpatzte Aktionen oder unangenehme Rückschläge sind vollkommen normal. Anstatt sich selbst immer an der Perfektion und den vermeintlich fehlerfreien Konkurrent:innen zu messen, ist es deswegen sehr wichtig, weiterzumachen und aus den Fehlern zu lernen.

Y

Als erfolgreichste Video-Plattform der Welt ist YouTube ohne Frage ein Kanal von Bedeutung. Zwar ist die Seite per se sehr einfach zu bedienen, durch die große Konkurrenz ist die Fallhöhe jedoch auch hoch. Wer aber dran bleibt und spannende Formate für das Netzwerk etablieren kann, spricht unter Umständen eine riesige Gruppe an Personen direkt an, die euch noch lieber einschaltet als den Fernsehgarten.

Z

Und, wie sieht eure aus? Tatsächlich ist eine konkrete Bestimmung der Zielgruppe gar nicht so einfach, doch im Social Media-Zeitalter immer wichtiger. Dank der vielen präzisen Targeting-Möglichkeiten könnt ihr eure Beiträge nämlich haargenau auf die Personengruppen abstimmen, die potentiell Interesse an euch als Unternehmen haben könnten. Eine strategische Zielgruppenbestimmung kostet zwar auch einiges an Zeit, lohnt sich aber am Ende auf jeden Fall für alle Seiten.

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