Was ist ein Webinar?

Alle Fragen,
alle Antworten!

Die digitale Schulbank drücken gehört in immer mehr Berufen zum Alltag dazu. Ob ihr nun Fans der virtuellen Schulungen seid, selbst welche geben wollt oder bei diesem Thema noch komplett ratlos seid – wir wollen eure Fragen rund um das Thema Webinar beantworten!

Was ist ein Webinar

Was ist ein Webinar?

Das Wort setzt sich zusammen aus den beiden Begriffen “Web” und “Seminar” und ist damit schon fast selbsterklärend. Anstatt in kahlen Seminarräumen Flashbacks an eure Schulzeit zu bekommen, dürft ihr euch bei Webinaren nämlich in eurer Wohlfühlzone am heimischen Schreibtisch von den Inhalten berieseln lassen. Letztere können dank der vielen technischen Möglichkeiten außerdem viel interaktiver und somit auch verständlicher vermittelt werden. Win Win auf beiden Seiten also!

Welche Features und Funktionen machen ein Webinar aus?

Bildschirmfreigabe…

die haben wir schon bei all den Zoom-Calls zu schätzen gelernt. Hier können alle Teilnehmer*innen ganz einfach Dateien, Websites und Ansichten miteinander teilen

Whiteboard…

ohne Angst, dass alle Stifte mal wieder leer sind. Das digitale Whiteboard ist ordentlicher und kann mit einem Mausklick gesichert und versendet werden. 

Präsentation…

Der Klassiker unter den Webinar-Tools ist natürlich die Präsentation. Die können alle Teilnehmenden, aber auch die Leiter:innen des Webinars halten und so Informationen anschaulich vermitteln. 

Umfrage…

In den Direktnachrichten können Umfragen erstellt werden. Dabei können verschiedene Einstellungen angepasst und zeitliche Begrenzungen eingestellt werden. So schlafen die Teilnehmer:innen nicht ein und Stimmungsbilder können abgezeichnet werden.

Mind Maps…

Vom Gehirn aufs Blatt – nirgendwo sieht das so übersichtlich aus wie bei einer Mind Map. Dank der diversen digitalen Tools können die auch dezentral gleichzeitig erweitert werden, so dass spannende Cluster die Inhalte des Webinar einfangen.

Chat…

Wer nicht sprechen möchte, muss das auch nicht. Gerade bei sehr großen Webinaren bietet sich der Chat als flotte Kommunikationsergänzung an. Bestenfalls dann aber ohne Beleidigungen und Kettenbriefe.

Welche Arten von Webinaren gibt es?

Wissensvermittlung

Mittlerweile ist dieser Webinar-Typ fast zum Synonym für das ganze Format geworden. Hier gibt es die klassische Win/Win-Situation: Eure Zuschauer:innen lernen etwas, ihr stellt euren Expert:innen-Status unter Beweis. Ein wahrer Lead-Magnet!

Produktvorstellung

Events versprechen ein gewisses Adrenalin-Potential. Wenn ihr euer eigenes Produkt zum Star machen wollt, ist das hier die beste Idee – vor allem für den Bereich B2B, wo Produkte oft einer gewissen Erklärung bedürfen.

Pressekonferenz 

Im digitalen Raum lässt sich die Kommunikation nach außen noch dezentraler und schneller abhandeln als in einem unnötig großen eigens angemieteten Saal. 

Onboarding und Schulungen

Für dezentral arbeitende oder sehr große Unternehmen eignen sich Webinare hervorragend zur Einarbeitung neuer Mitarbeitenden. Diese können mithilfe der digitalen Angebote ganz unkompliziert den Einstieg in die Firma meistern und müssen dafür nicht extra wochenlang in ominösen Gebäuden herumlungern.

Live vs On Demand

Die Qual der Wahl: Geht ihr live und riskiert kleine Patzer oder wollt ihr lieber ein glatt geschliffenes und immer wieder abrufbares On Demand-Webinar? Ihren Charme haben natürlich beide, am Ende ist es vor allem eine Typfrage.

Was braucht man für ein Webinar?

Die einfachste aller Antworten: nur ein digitales Endgerät! Für das optimale Erlebnis nutzt ihr zusätzlich noch ein Head Set oder Mikrofon, ansonsten seid ihr mit eurem Standard-Smartphone aber auch gut bedient. 

 

Als Ausrichter:innen eines Webinars sind hingegen natürlich je nach Qualitätsanspruch ein paar mehr Tools nötig. Dann solltet ihr schon mehr Geld in das Aufnahme-Equipment stecken und es eventuell direkt von den richtigen Expert:innen produzieren lassen.

Welche Tools sind gut für Webinare?

Zoom

Der Held der Pandemie begeistert nicht umsonst – sogar in der kostenlosen Basis Version können Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmenden gestartet werden. In der kostenpflichtigen Version gibt es dann noch schicke Gadgets wie Statistik-Tools oder eine Social Media-Verknüpfung.

FastViewer

Ein Ass fürs Business! Denn neben der Webinar-Funktion bietet die Software auch Features für Präsentationen, Online-Meetings und einen Online-Support. Zwar ist der Preis mit 38€ pro Monat und Sitzung recht hoch, doch hier wartet dafür richtiges Profi-Material auf euch.

Cisco WebEx

Für alle Teamgrößen eine klare Empfehlung. WebEx ist nämlich sehr flexibel nutzbar und mit 25€ pro Gastgeber:im Monat auch relativ günstig. So könnt ihr mit verschiedenen Zugängen unbegrenzt miteinander kommunizieren und habt sogar Zugriff auf einen Cloudspeicher.

GoToMeeting

Euer Webinar ist sehr bildlastig und fordert die Interaktion zwischen den verschiedenen Teilnehmenden? Dann ist GoToMeeting die richtige Anlaufstelle.

Webinar Fly

Unbegrenzte Teilnehmer:innenzahl! Ein ziemlich verlockendes Feature, das bei Webinar Fly noch von vielen spannenden Marketing-Tools kombiniert wird. Für euch ist das besonders interessant, wenn ihr ohnehin viel auf Webinare setzen wollt und gleich noch Auswertungsmöglichkeiten dazu buchen wollt.

Unser Fazit also: Webinare sind die Zukunft. Daran gibt es nicht viel zu rütteln, eure Aufgabe ist es viel mehr, sich anhand dieser Fragen einen eigenen Stil zusammenzulegen. Einen, der technisch einwandfrei abläuft, aber auch interessant und menschlich genug gestaltet ist, um die Zuschauer:innen abzuholen und dabei zu behalten. Am Ende des Tages kann dieses Format so für alle Seiten ein großer Zugewinn werden. Und sonst könnt ihr ja immer noch euren Hund streicheln, guckt sowieso niemand auf euer Bild.

Und jetzt ihr? Von den ganzen Livestreams und Webinaren, die Donna und der Blitz aus Bochum schon begleitet hat, haben wir nicht nur quadratische Augen, sondern auch jede Menge Erfahrung mitgenommen. Falls ihr auch eins veranstalten wollt, meldet euch bei uns!